25. August 2019

AKTUELLES

Nach schwierigen Jahren will das Stift Reichersberg bodenständig wachsen

Mit vielen Neuheiten geht es jetzt bergauf


Das sind einige der Neuerungen: eine Photovoltaikanlage am Dach des Wirtschaftstraktes, die Verlegung einer Glasfaserleitung, die Sanierung sowie Neuausrichtung des Klosterladens. „Wir werden künftig mehr ,stiftstypische’ Produkte verkaufen und die Vinothek soll ein Weinerlebnis werden", sagt Stiftsadjutor Karl Reininger. 
Eine weitere Neuheit stellt die Mitgliedschaft bei „Klosterreich" dar, die durch die Unterstützung durch den Tourismuverband s'Innviertel möglich wurde.  „Gemeinsam ist besser als einsam. Klosterreich ist der gemeinsame Auftritt von 22 Klöstern in Österreich und dient der Förderung der touristischen  Aktivitäten, um mehr Wertschöpfung zu erfahren", so Propst Markus Grasl.
Zu den Zukunftschancen des Stifts meint der Propst: „Das Stift erfüllt keinen Selbstzweck. Unsere Hauptaufgabe ist die Seelsorge.  Wirtschaftlich wollen wir gediegen und bodenständig wachsen, ganz nach dem Sprichwort: ,Das Gras wächst auch nicht schneller, wenn man daran zieht’!"
Zu den Problemstellen des Klosters gehören das Stiftsrestaurant, wo das dritte Insolvenzverfahren  läuft, und der Maierhof, dessen barocke Fassade nun von Studenten restauriert wird.
Vor kurzem hat sich im Stift, das 160 ha landwirtschaftlichen Nutzgrund, 150 ha Wald in der Umgebung von Reichersberg und Bayern, Gründe in Niederösterreich sowie Weingärten in Deutschkreutz besitzt, die 1989 in Schärding gegründete „Galerie am Stein" angesiedelt, die zeitgenössische Kunst zeigt und einen Ort der Begegnung für Kunstinteressierte darstellt.
Nach dem Motto „Festliche Räume - Festliche Klänge“ finden in der Konzertreihe „Festmusik im Stift“ zwischen 7. Juli und 6. Oktober noch vier hochkarätige Konzerte statt, die wieder Besucher aus ganz Oberösterreich und Bayern anlocken werden. Informationen zu diesen Konzerten und zur „Volksmusik im Mondschein“ gibt es unter www.stift-reichersberg.at.